Pfadfinder Hard

Gruppe

Alles was du wissen musst!

Kurzinfos über die Pfadfindergruppe Hard

  • ca. 150 aktive Pfadfinder davon
  • ca. 30 Leiter und Helfer
  • Gründung der Gruppe: 1937
  • Mädchen Pfadfinder seit 1973
  • Bau des Pfadfinderheims: 1973-78

  • Tuchfarbe Hellblau – Dunkelblau
  • Schutzheiliger: St. Georg
  • Lage des Heim’s und des Lagerplatzes „direkt“ am Bodensee

Anfahrt nach Hard und Orts-Infos

Infos über die Gemeinde Hard:
Bundesland: Vorarlberg / Österreich
Fläche: 17,46 km2
Einwohner: ca. 11.900
Höhe: 398-400 m ü. NN
Postleitzahl: 6971
Internet: www.hard.at
Koordinaten: 47° 28′ Nord, 9° 40′ Ost


Die Marktgemeinde Hard liegt direkt am Bodensee, nur wenige Autominuten von der Schweizer Grenze entfernt. Die großen Schi- und Wandergebiete der Alpen sind ebenfalls in unmittelbarer Nähe. Umgeben von geschützten Erholungslandschaften ist Hard einer der wenigen Orte am Bodensee mit einem unverbauten und naturnahen Seeufer.

Ausflugsziele und tolle Orte für Aktivitäten haben wir hier aufgelistet!

Die Geschichte der Gruppe Hard

1937 begann Kaplan Dr. Edwin Fasching mit der Pfadfinderarbeit in Hard, am 21. Oktober 1937 legten die ersten fünf Harder Buben ihr Pfadfinderversprechen ab.
Im März 1938 wurde die Pfadfinderbewegung in Österreich durch die Nationalsozialisten verboten!
1946 nach dem 2. Weltkrieg wird die Gruppe St. Martin Hard wieder aktiv.
1947 wird die Gruppe St. Georg Hard gegründet, kurz darauf schließen sich beide Gruppen unter St. Georg Hard zusammen.
1957 wurde erstmals der Harder Kinderfasching von den Pfadfindern organisiert.
1962 ist die Wasserrettungs-Ortsstelle gegründet worden.
1967 haben die Pfadfinder erstmals die Seeuferreinigung durchgeführt.
1973 wurde die erste Mädchengruppe bei den Harder Pfadfindern gegründet.
Ab 1973 wurde größtenteils mit Eigenleistung das Pfadiheim in der Allmendstraße errichtet, dieses konnte 1978 nach fünfjähriger Bauzeit (schuldenfrei) eröffnet werden. Während der letzten 70 Jahre waren viele Mitglieder neben Ihrer Tätigkeit in der Gruppe Hard auch in der Landesleitung aktiv, haben sich für Hilfsprojekte und Katastrophenhilfe eingesetzt.

Sankt Georg – Schutzheiliger der Harder Pfadfinder

Der Heilige Georg wurde in Meline am Euphrat in Kapadokien (Türkei) geboren. Märtyrer während der größten Christenverfolgung im römischen Reich unter Kaiser Diokletian (303-305).

Große Verehrung in der Ostkirche und seit dem 12. Jahrhundert (Kreuzzüge) auch im Abendland, wo seit dem 13. Jahrhundert die Drachenlegende verbreitet wird. Seit dem 14. Jahrhundert wird Sankt Georg zu den “14 Nothelfern” gezählt; Schutzheiliger der Spitäler, Reiter und Ritter, Städte und Burgen, Haustiere, Nothelfer gegen Schlangenbiss, Syphilis, Pest und Lepra. Schutzpatron Englands (seit 1222): Das Georgskreuz, nach der “Legenda aurea” rot auf weiß, ist heute noch Teil der britischen Flagge und der Flagge Maltas.

Die Drachenlegende
Der Ritter Georg kam einmal in die Gegend der Stadt Silena. Nahe bei der Stadt lag ein See, in dem ein giftiger Drache wohnte. Immer wieder kam er bis unter die Mauern der Stadt und verpestete mit seinem giftigen Atem so sehr die Luft, dass viele Stadtbewohner daran starben. Damit seine Mordlust nicht überhand nahm, gaben die Bürger ihm täglich zwei Schafe zum Fraß.

Als sie kaum noch Schafe finden konnten, sahen sie sich gezwungen, dem Drachen einen Menschen und ein Schaf zu opfern. Jedes mal wurde das Los geworfen, und so konnte niemand dem Drachen entrinnen. Auch die einzige Tochter des Königs traf das Los.

Der König wollte sie mit Gold und Silber, ja mit der Hälfte seines Reiches zurückkaufen, aber die Leute kamen in großen Scharen und schrien: “Warum willst Du die Stadt um Deiner Tochter willen verderben? Wenn Du sie nicht opferst, so müssen wir alle am Giftatem des Drachen sterben.

Da sah der König, dass seine Tochter verloren war. Er küsste sie und rief in seinem Schmerz: “Oh, wäre ich doch vor Dir gestorben, dann hätte ich Deinen Tod nicht erleiden müssen!”  Wie die Königstochter nun weinend am See stand, kam gerade Georg daher geritten und fragte sie nach ihrem Kummer. “Flieht!”, rief sie. “Der Drache wird sonst uns beide verderben.” Georg aber sprach: “Sei ohne Furcht, ich will Dir helfen im Namen Christi!” Dann sprang er auf sein Ross, machte das Kreuzzeichen und ritt gegen den Drachen.

Mit großer Wucht rammte er ihn mit der Lanze, so dass er zu Boden stürzte. Er rief der Königstochter zu: “Komm, hab keine Angst, wirf ihm deinen Gürtel um den Hals!” Sie tat es und der Drache folgte ihr in die Stadt, wie ein zahmes Hündlein. Den Leuten aber, die in großer Panik aus der Stadt in die Berge flohen, rief Georg zu: “Fürchtet Euch nicht, denn Gott der Herr hat mich zu Euch gesandt, dass ich Euch erlöse von diesem Drachen. Darum glaubt an Jesus Christus, lasst Euch taufen, und ich werde den Drachen erschlagen.” Und er zog sein Schwert und tötete ihn. Der König aber ließ sich taufen und mit ihm 20.000 Menschen …

St. Georg - Drachentöter

(Quelle http://www.prosieben.de/spielfilm_serie/primeval/galleries/popup_gallery/61920/index_41.php
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